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Weinbau in Italien

Der Weinbau in Italien ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Italien gehört zu den wichtigsten europäischen Weinproduzenten. Auf einer Fläche von mehr als 908.000 Hektar (Erhebung im Jahr 2000) werden mehr als 60 Millionen Hektoliter Wein erzeugt. Jede der 20 italienischen Verwaltungsregionen hat ihre eigenen Rebflächen. Dadurch ist der Wein aus dem Alltagsleben nicht wegzudenken, erklärt aber auch den zum Teil unbekümmerten Umgang damit. Das Trio Brot, Oliven und Wein ist ein Synonym für mediterrane Lebensart geworden.

Inhaltsverzeichnis:

01.0 Qualitätsstufen in Italien
02.0 Geschichte
02.1 Von den Anfängen bis zum Mittelalter
02.2 Das Mittelalter
03.0 Geographie und Klima
04.0 Rebsorten
04.1 Rote Rebsorten
04.2 Weiße Rebsorten
05.0 Kleine Etikettenschule
06.0 Aostatal
06.1 DOC Weine im Aostatal
07.0 Piemont
07.1 DOCG Weine im Piemont
07.2 DOC Weine im Piemont
08.0 Lombardei
08.1 DOCG Weine in der Lombardei
08.2 DOC Weine in der Lombardei
08.3 IGT Weine in der Lombardei
09.0 Ligurien
09.1 DOC Weine in Ligurien
09.2 IGT Weine in Ligurien
10.0 Trentino und Südtirol (Alto Adige)
10.1 DOC Weine im Trentino
10.2 DOC Weine in Südtirol
11.0 Venetien
11.1 DOCG Weine in Venetien
11.2 DOC Weine in Venetien
11.3 IGT Weine in Venetien
12.0 Friaul - Julisch Venetien
12.1 DOCG Weine in Friaul
12.2 DOC Weine in Friaul
13.0 Emilia-Romagna
13.1 DOCG Weine in der Emilia-Romagna
13.2 DOC Weine in der Emilia-Romagna
14.0 Toskana
14.1 DOCG Weine der Toskana
14.2 DOC Weine der Toskana
14.3 IGT Weine der Toskana
15.0 Marken
15.1 DOCG Weine der Marken
15.2 DOC Weine der Marken
15.3 IGT Weine der Marken
16.0 Umbrien
16.1 DOCG Weine in Umbrien
16.2 DOC Weine in Umbrien
16.3 IGT Weine in Umbrien
17.0 Latium
17.1 DOC Weine in Latium
18.0 Abruzzen und Molise
18.1 DOCG Weine in den Abruzzen
18.2 DOC Weine in den Abruzzen
18.3 IGT Weine in den Abruzzen
18.4 DOC Weine in Molise
19.0 Kampanien
19.1 DOCG Weine in Kampanien
19.2 DOC Weine in Kampanien
19.3 IGT Weine in Kampanien
20.0 Basilikata
20.1 DOC Weine in der Basilikata
20.2 IGT Weine in der Basilikata
21.0 Apulien
21.1 DOC Weine in Apulien
21.2 IGT Weine in Apulien
22.0 Kalabrien
22.1 DOC Weine in Kalabrien
23.0 Sizilien
23.1 DOCG Weine in Sizilien
23.2 DOC Weine in Sizilien
23.3 IGT Weine in Sizilien
24.0 Sardinien
24.1 DOCG Weine in Sardinien
24.2 DOC Weine in Sardinien

Regionen in Italien ©
Regionen
Weinlanschaft im Chianti ©
Weinlandschaft im Chianti
Orvieteo ©
Weinlandschaft um Orvieto
Weinlandschaft im Chianti ©
Weinlandschaft im Chianti

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01.0 Qualitätsstufen in Italien


Italienischer Wein wird wie im übrigen Europa in Qualitätswein und Tafelwein aufgeteilt. Die einfachste Qualitätsstufe heißt Vino da Tavola (Tafelwein). Höher angesiedelt ist IGT (Indicazione Geografica Tipica), die in etwa dem französischen Vin de Pays vergleichbar ist. Unter der Deklarierung IGT findet sich ein breites Spektrum von belanglosen Tröpfchen bis hin zu höchstwertigen Weinen, denen eine DOC- oder DOCG-Klassifizierung z.B. verwehrt bleibt, weil sie aus anderen als den hierfür vorgeschriebenen Trauben gekeltert sind. Bemerkenswert ist, dass, anders als in der BRD, nicht die Mehrzahl der Weine einen Rang als Qualitätswein zuerkannt bekommen. Einfache Tafelweine oder IGT-Weine gelten in Italien als alltägliche Tischweine und jederzeit als akzeptabel.

Es folgt die Stufe DOC. Die nächsthöhere und höchste amtliche Qualitätsstufe heißt DOCG. In Italien gibt es über 200 Weine mit kontrollierter Herkunftsbezeichnung wie z. B. Chianti oder Soave. Daneben gibt es noch Klassifizierungen wie in Spanien, die auf die Lagerung hinweisen, so etwa die Prädikate Riserva oder Vecchio, die auf eine längere Fasslagerung als vorgeschrieben hinweisen. Das Wort Superiore bedeutet in der Regel einen Wein, der einen höheren Alkoholgehalt hat als der Standard DOC-Wein.

Zusätzlich gibt es Bezeichnungen wie "vino nobile di ..." (z.B. beim Montepulciano).

Generell verboten in Italien ist das Anreichern von Weinen mit Zucker (Chaptalisation), wie es in Deutschland oder im Bordeaux zugelassen ist. Zulässig ist jedoch das Anreichern schwacher Weine mit starkem Most, z.B. aus Süditalien.

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IGT: (Abkürzung für Indicazione Geografica Tipica) ist eine neue Stufe des Landweins, der als italienische Version des erfolgreichen französischen Vin de Pays gedacht ist. Die Weine können eine geographische Bezeichnung auf dem Etikett kombiniert mit einer Rebsortenart tragen.

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DOC: Denominazione di origine controllata (DOC) ist eine Ursprungsbezeichnung für Wein aus Italien, ähnlich dem AOC oder DAC. Das Kriterium beinhaltet eine Obergrenze des Erntegewichts pro Flächeneinheit, also Doppelzentner/Hektar.

Diese gesetzlich geregelte und kontrollierte Ursprungsbezeichnung wurde 1963 mit dem Ziel eingeführt, eine nachhaltige Qualitätsverbesserung der produzierten Weine und Balsamico zu erreichen.

Seit 1992 mündeten die diversen nationalen Qualitätssiegel in Europa nach EU-Recht in das PDO-Siegel, werden aber wegen ihres größeren Bekanntheitsgrades häufig alleine oder parallel weiterverwendet.

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DOCG: Denominazione di Origine Controllata e Garantita (DOCG) ist in Italien die kontrollierte und garantierte Ursprungsbezeichnung für Weine, die höchsten Qualitätsansprüchen genügen müssen. Diese Weine erhalten ein staatliches Garantiesiegel.

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02.0 Geschichte


02.1 Von den Anfängen bis zum Mittelalter


Weinbau wird in Italien bereits seit der frühen Antike betrieben. Bereits die Griechen bauten in Süditalien in ihren Kolonien, die sie Oenotria nannten, Wein an und auch in der etruskischen Kultur spielte der Weinbau seit jeher eine wichtige Rolle. Erwähnungen von Geschichtsschreibern, z.B. zur Zeit des Einfalls von Hannibal im 3. Jahrhundert vor Christus, lassen den Schluss zu, dass die italischen Völker trotz eines flächendeckenden Weinanbaus zu jener Zeit noch keine guten und verlässlichen Qualitäten entwickelt und verfügbar hatten. Ganz sicher ist jedoch , dass die wichtigsten Impulse jener Zeit aus Sizilien kamen. Der Weg der antiken Murgentina-Rebe lässt sich über Pompeji bis nach Chiusi im damaligen Etrurien verfolgen.

Laut Plinius dem Älteren ist das Jahr, in dem Lucius Opimius Consul war, also 121 vor Christus, als einer der besten Wein-Jahrgänge der damaligen Zeit bekannt geworden. Historische Schriften belegen, dass zu jener Zeit die Qualität des Weins allein der Rebsorte sowie dem Jahrgang zugesprochen wurden, da der Weinbau noch höchst unprofessionnel betrieben wurde. Der Begriff der Weinlage scheint sich erst ab dem 1. Jahrhundert vor Christus allmählich durchzusetzen. Zur Zeit des römischen Kaiserreiches wird bereits die Qualität des guten Falerner gepriesen. Dieser italische, stark restsüße Wein war per Amphorentransport den obersten Schichten der Senatoren und Adligen verfügbar. Durch die starke Expansion der Stadt Rom entstand ein großer Markt für Wein. Von der Erschliessung der besetzten Gebiet in Gallien und Spanien profitierten zusätzlich die in Hafennähe liegenden Weinbaugebiete. Bedingt durch diese Situation profitierten in erster Linie die in der Nähe von Rom liegenden Regionen Latium und Kampanien von den positiven Entwicklungen. Aber auch Brindisi scheint ein wichtiger Handelsplatz für den Exporthandel gewesen zu sein. Amphorenfunde in den Ländern an der Adria sowie in Griechenland legen dies sehr nah. Um 100 nach Chr. sind bereits eine ganze Reihe von Weinbaugemeinden bekannt. Aus den Aufzeichnungen jener Zeit sind uns die Gemeinden Genuense (heutiges Genua), Raeticum (bei Verona, Venetien), Mutinense (das heutige Modena), Lunense (Gebiet bei Carrara), Patavinum (das heutige Padua), Adrianum, Faventinum, Praetutium (Wein aus Ancona), Spoletinum, Graviscanum, Caeres, Sabinum (Wein aus der Region Sabina, Latium), Picens, Tiburtinum, Nomentanum, Aequicum, Vaticanum, Setinum, Signinum, Veliternum, Ardeas, Fundanum, Caecubum, Falernum, Faustianum, Literninum, Surrentinum, Paelignum, Carseolanum, Marsum, Aricinum, Sulmoniense, Caucinianum, Statianum, Caulinum, Massum, Pompejanum, Labicanum, Albanum, Praenestinum, Formianum, Trebellicanum, Gauranum, Beneventanum, Geminianum, Marianum, Buxentinum, Tarentinum (das heutige Taranto), Lagaritanum, Thurinum, Consentinum und Reginum. Auf Sizilien werden die Gemeinden Aluntinum, Mesopotamium, Mamertinum, Potitianum, Tauromenitanum, Catieniense und Adrumenitanum bekannt.

02.2 Das Mittelalter


Der Zusammenbruch des römischen Reichs setzte dem Weinbau zwar kein Ende, doch der Niedergang bedeuten das Ende des Marktes der feinen Qualitätsweine. Die Situation gleicht in der Zeit, wo die Goten und dann die Langobarden Italien beherrschen, jener von 400 Jahren zuvor. Der Wein wurde flächendeckend als wichtiges Element des Selbstversorgers gesehen, wobei das Hauptaugenmerk eher auf Menge denn auf Qualität gerichtet war.

Das frühe Mittelalter ist eine Zeit der Stagnation, in der Handel nur noch sehr regionale Bedeutung hat. Diese Zeit des Stillstands wird erst im 11. Jahrhundert durchbrochen, als Oberitalien mit Genua und Venedig zur politisch und wirtschaftlich wichtigsten Region Europas aufsteigt. In den nächsten 3 Jahrhunderten verdoppelte sich die Einwohnerzahl Italiens auf ca. 8 Millionen Einwohner. Die Bewohner des Landes zogen insbesondere im Norden Italiens in Städte. In der Folge kommt es zu einer klaren Trennung von landwirtschaftlicher Tätigkeit und Handel. Südlich von Florenz jedoch kommt es nicht zu dieser Stadtflucht, so dass es in Regionen wie der Toskana bei einem Feudalsystem mit beiden Tätigkeiten (Landwirtschaft und Handel) kommt.

Als Grund für die Stärke Norditaliens gilt die Monopolstellung im Handel von Luxusgütern (Wein, Wolle, Seide) über ganz Europa. Als es möglich wurde, mit Krediten zu arbeiten, entwickelte sich Florenz zur Bankenhauptstadt Europas. Aus dieser Zeit stammt das noch heute bekannte Haus Antinori, dass mit den Gewinnen aus dem Bankwesen in die Handelstätigkeit rund um den Wein der Toskana investierte und ebenfalls große Ländereien erwarb.

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03.0 Geographie und Klima


In Italien dominieren das Gebirge sowie das Mittelmeer die Landschaft. Im Norden schirmen die Alpen den Stiefel vor Schlechtwettereinflüssen ab, und innerhalb des Stiefels ziehen sich die Apenninen über die gesamte Länge bis zur Spitze in Kalabrien. Verallgemeinerungen lassen sich auf einer Länge von mehr als 1200 km nicht machen. Ein gemeinsamer Nenner ist jedoch, dass die besseren Qualitätsweinlagen fast immer Hanglagen sind. Die fetteren Böden der Tallagen werden seit jeher für den Anbau von Getreide, Obst und Gemüse genutzt. Die kargeren Hanglagen sind dem Wein und der Olive vorbehalten.



04.0 Rebsorten


Trotz dramatischer Veränderungen aufgrund der Rebkrankheiten Mehltau und Reblaus sind immer noch ca. 1000 Rebsorten registriert. Immerhin 400 Sorten sind im Regelwerk der DOC zugelassen oder empfohlen. Die in Italien wichtigsten Rebsorten sind die Barbera, Malvasia, Montepulciano, Nebbiolo, Sangiovese sowie die Sorte Trebbiano. Daneben werden selbstverständlich fast alle international bekannte Rebsorten wie Chardonnay, Merlot,... angebaut.

Die in einer DOC zugelassenen Rebsorten werden in den einzelnen Artikeln beschrieben.

04.1 Rote Rebsorten


  • Aglianico (Basilikata, Kampanien, Apulien, Molise)
  • Aleatico (Toskana, Latium, Apulien)
  • Ancellotta (Emilia-Romagna)
  • Barbera (Piemont)
  • Bombino Nero (Apulien)
  • Bonarda (Piemont)
  • Bovale (Sardinien)
  • Brachetto (Piemont)
  • Cabernet Franc (Lombardei, Latium, Friaul-Julisch Venetien, Südtirol, Trentino, Venetien)
  • Cabernet Sauvignon in allen Regionen
  • Calabrese (Sizilien)
  • Canaiolo nero (Toskana)
  • Cannonau (Sardinien, Venetien) auch als Grenache oder Garnacha bekannt
  • Carignano (Sardinien, Toskana, Marken, Latium)
  • Cesanese (Latium)
  • Cesanese d'Affile (Latium)
  • Ciliegiolo in allen Regionen
  • Colorino (Toskana)
  • Corvina Veronese (Venetien)
  • Croatina (Lombardei)
  • Dolcetto (Piemont)
  • Enantio (Südtirol - Trentino)
  • Franconia (Friaul-Julisch Venetien)
  • Fortana (Emilia-Romagna, Lombardei)
  • Frappato (Sizilien)
  • Freisa (Piemont)
  • Gaglioppo (Kalabrien)
  • Gamay (Aostattal, Toskana, Umbrien)
  • Girò (Sardinien)
  • Greco Nero (Kalabrien)
  • Grignolino (Piemont)
  • Incrocio Manzoni 2.15 (Venetien)
  • Incrocio Terzi N. 1 (Lombardei)
  • Lagrein (Südtirol - Trentino)
  • Lambrusco di Sorbara Emilia-Romagna
  • Lambrusco Grasparossa Emilia-Romagna
  • Lambrusco Maestri (Emilia-Romagna)
  • Lambrusco Marani (Lombardei, Emilia-Romagna)
  • Lambrusco Montericco (Emilia-Romagna)
  • Lambrusco Salamino (Emilia-Romagna)
  • Lambrusco Viadanese (Lombardei, Emilia-Romagna)
  • Malvasia di Casorzo (Piemont)
  • Malvasia di Schierano (Piemont) oder Malvasia di Castelnuovo don Bosco.
  • Malvasia Nera di Basilicata (Basilikata)
  • Malvasia Nera di Brindisi (Apulien)
  • Malvasia Nera di Lecce (Apulien)
  • Marzemino ((Südtirol - Trentino), Lombardei, Venetien)
  • Merlot in allen Regionen
  • Molinara (Venetien)
  • Monica (Sardinien)
  • Montepulciano (Abruzzen)
  • Nebbiolo (Piemont, Lombardei, Aostatal)
  • Negrara ((Südtirol - Trentino), Venetien)
  • Negroamaro (Apulien)
  • Nerello Cappuccio (Kalabrien, Sizilien)
  • Nerello Mascalese (Kalabrien, Sizilien)
  • Nero d'Avola
  • Neyret (Aostatal, Piemont)
  • Ottavianello (Apulien)
  • Perricone (Sizilien)
  • Petit-Rouge (Aostatal)
  • Piedirosso (Kampanien)
  • Pinot Nero in allen Regionen
  • Pollera Nera (Ligurien)
  • Rossese (Ligurien)
  • Primitivo (Apulien)
  • Sangiovese in allen Regionen
  • Sciascinoso (Kampanien)
  • Schiava (Südtirol - Trentino)
  • Traminer aromatico ((Südtirol - Trentino), Friaul-Julisch Venetien)
  • Uva di Troia (Apulien)
  • Vien de Nus (Aostatal)

Weisse Rebsorten


  • Albana (Emilia-Romagna)
  • Albarola
  • Ansonica (Sizilien, Toskana)
  • Arneis (Piemont)
  • Asprinio Bianco (Kampanien)
  • Bellone (Latium)
  • Biancame (Emilia-Romagna, Marken)
  • Bianco d'Alessano (Apulien)
  • Biancolella (Kampanien)
  • Bombino Bianco (Apulien)
  • Bosco (Ligurien)
  • Carricante (Sizilien)
  • Catarratto Bianco comune (Sizilien)
  • Catarratto Bianco lucido (Sizilien)
  • Chardonnay in allen Regionen
  • Cococciola (Abruzzen, Apulien)
  • Coda di Volpe (Kampanien)
  • Cortese (Piemont, Ligurien, Venetien)
  • Erbaluce (Piemont)
  • Falanghina (Kampanien)
  • Favorita (Piemont)
  • Fiano (Kampanien, Apulien)
  • Forastera (Kampanien, Sardinien)
  • Garganega (Venetien, Sizilien)
  • Grecanico Dorato (Sizilien)
  • Grechetto (Umbrien)
  • Greco Bianco di Novarra (Piemont)
  • Greco di Tufo (Kampanien)
  • Grillo (Sizilien)
  • Guarnaccia (Kampanien, Kalabrien)
  • Impigno (Apulien)
  • Inzolia (Sizilien)
  • Maceratino (Marken)
  • Malvasia Bianca di Basilicata (Basilikata)
  • Malvasia Bianca di Candia (Latium)
  • Malvasia Bianca Lunga (Toskana, Latium, Umbrien, Apulien, Sizilien)
  • Malvasia del Lazio (Latium)
  • Malvasia di Candia Aromatica (Emilia-Romagna)
  • Malvasia di Lipari (Sizilien)
  • Malvasia di Sardegna (Sardinien)
  • Malvasia Istriana (Friaul-Julisch Venetien, Venetien, Sardinien)
  • Manzoni Bianco (Trentin-Haut-Adige, Friaul-Julisch Venetien, Venetien)
  • Montonico Bianco (Abruzzen)
  • Montù (Emilia-Romagna)
  • Moscato bianco (Piemont)
  • Moscato Giallo ((Südtirol - Trentino), Friaul-Julisch Venetien, Sizilien)
  • Müller Thurgau ((Südtirol - Trentino))
  • Nasco (Sardinien)
  • Nosiola ((Südtirol - Trentino), Venetien)
  • Nuragus (Sardinien)
  • Ortrugo (Emilia-Romagna)
  • Pampanuto (Apulien)
  • Pecorino (Abruzzen)
  • Picolit Bianco (Südtirol - Trentino)
  • Pigato (Ligurien)
  • Pinot bianco (Abruzzen)
  • Pinot grigio (Abruzzen)
  • Prié Blanc (Aostatal)
  • Prosecco (Venetien)
  • Raboso Piava (Venetien)
  • Raboso Veronese (Venetien)
  • Riesling (Abruzzen)
  • Riesling italico (Abruzzen)
  • Sauvignon Blanc in allen Regionen
  • Sylvaner verde (Abruzzen)
  • Syrah (Toskana, Latium)
  • Terrano (Kampanien, Apulien)
  • Tocai Friulano oder Sauvignonasse (Abruzzen, Friaul-Julisch Venetien)
  • Trebbiano Giallo
  • Trebbiano Romagnolo (Emilia-Romagna)
  • Trebbiano Toscano (Toskane, Latium, Umbrien)
  • Veltliner (Abruzzen)
  • Verdeca (Apulien)
  • Verdicchio Bianco (Abruzzen)
  • Verduzzo Trevigiano
  • Vermentino (Ligurien)
  • Vernaccia (Toskana, Sardinien)
  • Vespaiola (Venetien)
  • Zibibbo



05.0 Kleine Etikettenschule


Anbei eine Übersetzungshilfe der wichtigsten Begriffe eines Etiketts, sowie für den Umgang mit Wein aus und in Italien:

  • Abboccato: lieblich, mittelsüss (siehe auch Amabile)
  • Amabile: lieblich, mittelsüss (siehe auch Abboccato)
  • Amaro: bitter oder sehr trocken
  • Annata: Jahrgang
  • Asciutto: sehr trocken, herb
  • Aspro: herb
  • Bianco: Weiß, Vino bianco : Weißwein
  • Bicchiere: Trinkglas oder Weinglas Vergleiche: un bicchiere di vino: ein Glas Wein, un bicchiere da vino: ein Weinglas
  • Bordolese: Die typische Flaschenform der Weine aus Bordeaux
  • Botte: Fass
  • Cantina: Weinkellerei, auch Bar
  • Cantina sociale: Winzergenossenschaft
  • Cacina: Weingut oder Hof, hauptsächlich in Norditalien gebräuchlich
  • Classico: Der Wein stammt aus der am besten geeigneten Gegend eines Weinbaugebiets, zum Beispiel Chianti Classico,...
  • Cerasuolo: kirschrot, Beschreibung der Weinfarbe
  • Consorzio: regionale Winzervereinigung
  • Denominazione di Origine Controllata e Garantita: siehe den Artikel DOCG
  • Dolce: sehr süss, wird auch als Bezeichnung für süsse Nachspeisen gebraucht.
  • Etichetta: Etikett
  • Ettaro: Hektar
  • Enologo: Weinfachmann, Weinkenner
  • Fattoria: Weingut, Ausdruck ist in Mittelitalien sehr gebräuchlich
  • Fiasca (Mehrzahl Fiasche): dickbauchige, strohumhüllte Flasche
  • Frizzante: perlend, halbschäumend (siehe auch Spumante), Perlwein max.3 Atm.Druck
  • Imbottigliato da: abgefüllt von ... (kann somit eine Händlerabfüllung sein)
  • Imbottigliato all'origine da: Erzeugerabfüllung von ...
  • Ombra: im Veneto gebräuchlicher Ausdruck für ein Glas Wein; giro delle ombre: Verkostrundgang
  • Passito: aus getrockneten Trauben bereiteter Wein
  • Podere: kleines Weingut
  • Profumo: Duft oder Geruch, bei Weinbeschreibung
  • Riserva: länger gelagerter Wein. Die Mindestdauer ist in den Regelwerken der Weingesetze festgelegt. Meist beträgt die Dauer ca. 3 Jahre.
  • Rosato: Roséwein
  • Rosso: rot, Vino rosso : Rotwein
  • Sapore: Geschmack
  • Secco: trocken
  • Spumante: schäumend, Schaumweinüber 3 Atm.Druck
  • Stravecchio: sehr lang gereifter Wein, z.B. bei Marsala gebräuchlich
  • Tappo: Korken (il vino sa di tappo: der Wein korkt)
  • Tappo fungo: Korken in Pilzform, vor allem für die Schaumweine gebräuchlich
  • Tappo raso: normaler Korken, gebräuchlich in Verbindung mit Prosecco
  • Tenuta oder Tenementi: Weingut oder Besitz
  • Taglietto: in Friaul gebräuchlicher Ausdruck für ein Glas Wein, friulanisch: tajut
  • Uva: Traube
  • Vecchio: alt, Bezeichnung von Weinen mit langer Lagerzeit; siehe auch Stravecchio
  • Vendemmia: Jahrgang oder Weinlese
  • Vendemmia tardiva: Spätlese
  • Vigna, Vigneto: Weinberg
  • Vinicolo: Adjektiv: Wein..... casa vinicola, consorzio vinicolo, produzione vinicola,regione vinicola
  • Viticoltore: Weinbauer, Winzer
  • Vino d´annata: Jahrgangswein
  • Vino battezzato: verwässerter (getaufter) Wein
  • Vino da banco oder Vino ordinario: einfacher Wein, häufig Fassware (also nicht abgefüllt)
  • Vino locale: Landwein
  • Vino novello: neuer Wein
  • Vino selezionato: Auslese
  • Vino di qualitá: Qualitätswein
  • Vino tagliato: Verschnitt
  • Vino da pasto: Tafelwein
  • Vino da tavola: Tischwein
  • Vino sfuso: offener Wein
  • Vino tinto: mit Deckwein farbverstärkter Wein
  • Vino liquoroso: aufgespriteter Wein
  • Vite: Rebe
  • Vitigno: Rebsorte



06.0 Aostatal


Das Valle d'Aosta ist die kleinste Verwaltungseinheit Italiens. Durch die gebirgige Lage in der Nähe des Mont Blanc ist die Weinwirtschaft nur in sehr günstig gelegenen Parzellen möglich. Von den insgesamt 40000 hl Aostawein aus einer Rebfläche von 635 ha entsprechen gerade einmal 10% den Bedingungen einer DOC, der DOC Valle d'Aosta; der Rest wird als einfacher Landwein lokal durch den blühenden Tourismus begünstigt abgesetzt. Es gibt 7 anerkannte Zonen: Morgex et La Salle, Enfer d'Arvier, Torette, Nus, Chambave, Arnad-Montjovet und Donnas. Im oberen Teil des Tals, bei den Gemeinden Morgex und La Salle liegen die höchstgelegenen Weinberge Europas auf einer Höhe von 900 - 1300 m. Dort werden trockene, lebhafte Weißweine zum schnellen Genuss im Sommer angebaut. Im mittleren Teil des Tals werden Rotweine als Verschnitt aus den einheimischen Rebsorten Petit Rouge und Vien de Nus hergestellt. In besonders gegünstigten Lagen kommen mittlerweile international bekannte Rebsorten wie der Chardonnay, Gamay oder der Nebbiolo zum Einsatz; sie kommen zwar nicht zur vollen Entfaltung, haben aber durchaus einen eigenen und interessanten Charakter. Bedingt durch den schwierigen Anbau sind die Weine generell recht teuer und werden sich daher nie zu einem Exportschlager entwickeln können. Bekannteste Weinhäuser: Les Crêtes in Aymavilles, Lo Triolet in Introd und La Crotta di Vegneron in Chambave.

06.1 DOC Weine im Aostatal


Blanc de Morgex et de La Salle, Enfer d'Arvier, Torette, Nus, Chambave, Arnad-Montjovet und Donnaz (oder Donnas).

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Blanc de Morgex et de La Salle


Blanc de Morgex et de La Salle ist ein italienisches Weinbaugebiet in der Region Aostatal. Die in Terrassen angelegten Weinberge mit nur 15 Hektar Rebfläche liegen in 1.000 bis 1.300 m ü. NN links und rechts der Dora Baltea. Die Flächen liegen in den Gemeinden Morgex und La Salle nur einige Kilometer vom Mont Blanc entfernt und zählen zu den höchstgelegenen Weinbergen Europas. Seit dem 30. Juli 1985 verfügt die Zone über den Status einer Denominazione di origine controllata (kurz DOC). Jährlich werden ca. 140.000 Flaschen Weißwein hergestellt.

Mitte des 20. Jahrhunderts sollten diese Weinberge aufgegeben werden, aber der damalige Pfarrverwalter von Morgex, Abbé Alexandre Bougeat (1916-1972) startete eine Bewegung zur Rettung dieses Bereiches, indem er wichtige Weinkritiker des Landes wie Luigi Veronelli von der Daseinsberechtigung der Weine überzeugte.

Die ausgeprägte Alpenlage der Rebflächen trug dem Wein den Beinamen „Bianco dei ghiacciai“ (Weißwein der Gletscher) ein. Er wird sortenrein aus der autochthonen und immer noch wurzelechten Sorte Prié Blanc gekeltert, die hier auf niedrigen Pergolen erzogen wird. Der säurebetonte, meist leicht schäumende Wein besitzt eine große Frische, ist sehr leicht (der Mindestalkoholgehalt liegt bei 9 Vol. %) und sollte bei 8 - 12°C getrunken werden. Der Wein eignet sich nicht für eine Lagerung. Beim Winzer reift der Wein 3 Monate.

  • Farbe: helles strohgelb
  • Duft: sehr verhalten, neutral
  • Alkoholgehalt: mind. 9°
  • Gesamtsäure: 5, 5 - 7,5 Promille
  • Trinktemperatur: 7- 12°C (umso kälter, je trockener der Wein ausgebaut wurde)

Insgesamt gibt es 93 Winzer, die die Rebflächen bearbeiten . Hersteller sind Cave du Vin Blanc de Morgex et de La Salle (die Kooperative wurde 1983 gegründet) Brunet, Celegato, Maison Vevey A., Pavese und Vevey M.

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Enfer d'Arvier


Enfer d'Arvier ist ein Weinbaugebiet der Region Aostatal, Italien. Die Zone verfügt seit dem 30. Juli 1985 über den Status einer Denominazione di origine controllata (kurz DOC). Das Anbaugebiet linksseitig der Dora Baltea gleicht einem natürlichen Amphitheater, in dem die Temperaturen sehr hoch steigen können. Das Wort Enfer (franz. für Hölle) spielt auf diesen Umstand an.

Der Rotwein wird zu 85 - 100 % aus der Rebsorte Petit-Rouge gekeltert. Andere zugelassene Rebsorten sind Vien de Nus, Neyret, Dolcetto, Pinot nero und Gamay. Der Enfer d’Arvier wird mindestens sechs Monate beim Winzer gelagert. Topqualitäten werden bis hin zu fünf Jahren n Eichenholz- oder Kastanienholzfässern ausgebaut.

  • Farbe: intensives granatrot
  • Duft: delikat, mit Nuancen von Wildrosen
  • Alkoholgehalt: mind. 11,5° - 13°
  • Gesamtsäuregehalt: 5 - 6,5 Promille
  • Trinktemperatur: 16 - 17°C

Anerkannte Hersteller des Weins sind die Kooperative Cave Coopérative de l'Enfer (Co-Enfer) und Thomain.

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07.0 Piemont


Piemont ist Italiens größte Verwaltungseinheit und liegt im Nordwesten Italiens. Hauptstadt des Lands am Fuß der Berge (= Übersetzung des Namens Piemont oder Piedmont ) ist Turin. In den Provinzen Alessandria, Asti, Cuneo, Torino und Vercelli stehen 54.800 ha Rebfläche zur Verfügung auf denen 3.267.000 hl Wein erzeugt wird. Der durchschnittliche Anteil an Qualitätsweinen beträgt ca. 35 %. Piemont verfügt über 52 DOC(G) Bereiche.

Schwerpunkt des Weinanbbaus ist die Region der Langhe, eine Hügellandschaft in der Nähe der Stadt Alba, ebenfalls Heimat der weißen Trüffel. Hier werden der Barolo sowie der Barbaresco, 2 der großen Weine Italiens, erzeugt. Beide Weintypen haben in den letzten Jahren große Veränderungen durchgemacht. Die fortschrittlichen Erzeuger bereiten weiterhin großartige Weine, die jedoch zugänglicher und ausgeglichener als früher sind.

Der unkomplizierte Dolcetto ist weiterhin sehr beliebt, gewinnt aber stetig an Profil und Qualität. Krönung der Arbeit ist sicherlich die Anerkennung des Dolcetto di Dogliani Superiore zum DOCG - Wein im Juli 2005.

Piemont ist der bedeutendste Vermouth - Hersteller der Welt. Das Getränk besteht zu mindestens 70% aus Wein. Die bekanntesten Hersteller sind Martini&Rossi, Cinzano, Carpanoo, Gancia, Riccadonna und Cora.

07.1 DOCG Weine im Piemont


Asti, Barbaresco, Barolo, Brachetto d’Acqui, Dolcetto di Dogliani Superiore, Gattinara, Gavi, Ghemme, Roero.

Asti


Die Gegend um Asti ist für die Rebsorten Barbera, Dolcetto, Freisa, Grignolino, Malvasia und Moscato zugelassen. Es entstehen fruchtige Weine sowie die Schaumweine Asti Spumante oder der bessere Moscato d'Asti.

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Barbaresco


Der Barbaresco bezeichnet einen trockenen Rotwein aus Norditalien, der aus der Region Langhe im Piemont, genauer aus dem Gebiet um die Ortschaften Barbaresco (Piemont) und Neive, kommt. Da er, gleich wie der Barolo ebenfalls zu 100% sortenrein aus der Nebbiolorebe hergestellt wird, wird er oft als "der kleine Bruder" des Barolo bezeichnet. Im Unterschied zum Barolo liegen die Hügel des Barbaresco etwas niedriger und haben eine andere Bodenbeschaffenheit, sodass der Wein weniger wuchtig und dafür samtiger wird. 1966 wurde er als DOC klassifiziert, 1980 wurde er als DOCG anerkannt.

Die DOCG-Bestimmungen für den Barbaresco sehen eine Mindestausbauzeit vom 1 Jahr im Fass und ebensoviel auf der Flasche vor. Analog zum Barolo tobt auch hier der Kampf zwischen den Verfechtern der althergebrachten Methoden und den Modernisierern, wobei letztere hier einen prominenten Fürsprecher haben. Gemeint ist die Galionsfigur des Piemont, Angelo Gaja (auch 'Angelo Nazionale' genannt), der sich weltweit einen hervorragenden Ruf mit traditionellen Weinen gemacht hat, seine letzten Jahrgänge jedoch als IGT-Weine klassifizierte. Für diese Weine verwendete er neben den einheimischen Nebbiolo und Barbera auch Cabernet Sauvignon und Merlot, und der Preis für diese Experimente ist überdurchschnittlich.

Die Preise für Barbaresco beginnen bei ca. 15 Euro.

Beschreibung:

  • Aussehen: granat- bis rubinrot
  • Geschmack: fülliger, samtiger Rotwein mit viel Alkohol (ab ca. 13%, meist mehr)

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Brachetto d’Acqui


Brachetto d'Acqui ist ein lieblicher, italienischer Rotwein aus den Provinzen Alessandria und Asti, Piemont. Hauptgemeinden der insgesamt 62 ha grossen DOCG Zone (seit dem 7. Juni 1996) sind Nizza Monferrato und Acqui; 202 Winzer teilen sich diese Anbaufläche in den Gemeinden Vesime, Cessole, Loazzolo, Bubbio, Monastero Bormida, Rocchetta Palafea, Montabone, Fontanile, Mombaruzzo, Maranzana, Quaranti, Castel Boglione, Castel Rocchero, Sessame, Castelletto Molina, Calamandrana, Cassinasco, (alle aus der Provinz Asti) und Acqui Terme, Terzo, Bistagno, Alice Bel Colle, Strevi, Ricaldone, Cassine und Visone in der Provinz Alessandria. Der Wein wird in der Regel zu 100% aus der Rebsorte Brachetto gekeltert. Ein Zumischen von Aleatico oder Moscato Nero ist mit max. 20% Anteil erlaubt. Der Wein wird ca. sechs Monate beim Winzer ausgebaut. Er ist nach dem Kauf zum baldigen Genuss gedacht. Nur dann behält er seine Frische und leicht prickelnde Struktur.

  • Farbe: leichtes rubinrot mit kirschrotem Schaum
  • Duft: ausgeprägt nach Rose
  • Alkoholgehalt: 11 - 12,5°
  • Gesamtsäure: 6 - 8 Promille

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Dolcetto di Dogliani


Dolcetto di Dogliani ist ein italienischer Rotwein aus der Provinz Cuneo, Piemont. Nachdem das Gebiet um die Gemeinden Dogliani, Bastia, Belvedere Langhe, Clavesana, Cigliè, Farigliano, Monchiero, Rocca Cigliè sowie Teilgebiet der Gemeinden Roddino und Somano am 21. Juni 1974 den Status einer Denominazione di origine controllata (kurz DOC) erhielt, wurden die langjährigen Qualitätsbemühungen am 29. April 2005 mit dem Erhalt des DOCG Status für die Qualitätsstufe Superiore gekrönt.

Insgesamt 386 Winzer bearbeiten die 646 Hektar zugelassenen Reblandes. Der Dolcetto di Dogliani wird zu 100% aus der Rebsorte Dolcetto hergestellt. Vor dem Verkauf muss der Wein mindestens 1 Jahr beim Winzer reifen; davon mindestens 6 Monate im Eichenfass. Deim Käufer kann der Wein mindestens 3 - 6 Jahre gelagert werden.

  • Farbe: leuchtendes rubinrot
  • Duft: intensiv und weinig
  • Alkoholgehalt: 11,5 - 14° (ab 13° darf der Wein die Qualitätsstufe Superiore tragen und gehört dann zu den Weinen mit DOCG Status)
  • Gesamtsäure: 5,5 7,5 Promille
  • Trinktemperatur: 16 - 18°C

Produktionszahlen:

(1990/91) 16708 Hektoliter
(1991/92) 17722 hl
(1992/93) 10389 hl
(1993/94) 12366 hl
(1994/95) 15843 hl
(1995/96) 13818 hl
(1996/97) 20918 hl

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Gattinara (Wein)


Gattinara ist ein italienischer Rotwein aus der Nebbiolo-Traube (örtlich auch Spanna genannt) aus den Bergen in den Provinzen Vercelli und Novara, Piemont. Den Namen hat der Wein von der gleichnamigen Gemeinde Gattinara der Provinz Vercelli mit 8610 Einwohnern . Der Wein hat den Status Denominazione di Origine Controllata e Garantita (DOCG). Das Anbaugebiet umfasst nur 100 ha . Die Weinberge liegen zu beiden Seiten des Flusses Sesia unweit der Gemeinde Ghemme. Aufgrund der Höhe der Lage ist ein sicheres Ausreifen des Nebbiolo nicht immer gegeben. Der Wein wird daher nicht als reiner Nebbiolowein, sondern als Verschnitt bzw. im Gemischten Satz mit den Sorten Bonarda und Vespolina angebaut. Der Wein wird in der Regel zwei bis drei Jahre im Holzfass ausgebaut, verweilt dann noch mindestens sechs Monate in der Flasche und kann dann beim Käufer noch vier bis zehn Jahre reifen. Der Preis einer Flasche liegt bei 20 - 23 Euro.

  • Farbe: intensives rubinrot
  • Alkoholgehalt: 12 - 13,5°
  • Gesamtsäure: 5,5 - 7 Promille
  • Trinktemperatur: 18°C

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Cortese di Gavi


Gavi ist ein trockener italienischer Weißwein mit Denominazione di Origine Controllata e Garantita Status aus der Provinz Alessandria, Piemont. Produziert wird er von 350 Winzern auf dem etwa 800 ha umfassenden Gebiet um die Gemeinde Gavi. Der maximale Ertrag beläuft sich laut den DOC Statuten auf 52753 hl. Er gehört zu den beliebtesten Weißweinen in Italien. Der Weißwein wird zu 100% aus der Rebsorte Cortese gekeltert. Daher steht auf manchen Etiketten auch die Bezeichnung Cortese di Gavi; ein weiteres Synonym lautet Gavi di Gavi, wenn er aus der unmittelbaren Umgebung der Gemeinde Gavi stammt. Guter Gavi ist fruchtig und aromatisch, ein wenig herb und manchmal mit einer Zitronennuance. Er wird teilweise im Barrique ausgebaut. Da der Wein ein hervorragender Begleiter zu Fischgerichten ist, erzielte man zuerst große Erfolge an den Küsten Liguriens. Mittlerweile ist der Wein auch ein wichtiger Exportartikel geworden. Aufgrund wachsender Konkurrenz im eigenen Land durch Winzer aus dem Friaul werden sich Preise wahrscheinlich leicht nach unten korrigieren.

  • Alkoholgehalt : 11 - 12,5°,
  • Säuregehalt : 6 - 7,5 Promille.
  • Trinktemperatur : 10°C.

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Ghemme (Wein)


Ghemme ist ein italienischer Rotwein mit DOC Status aus der Gemeinde Ghemme, Provinz Novara, Piemont. Die Gemeinde liegt hoch in den Bergen von Novara im Tal des Sesia und hat 3722 Einwohner. Der Wein wird aus der Rebsorte Nebbiolo gekeltert. In der Höhenlage ist ein sicheres Ausreifen der Trauben nicht immer gegeben. Der Wein darf daher mit kleiner Beimischung der Rebsorten Bonarda und Vespolina verschnitten werden. Der Wein reift zuerst 3 - 4 Jahre im Holzfass und verbleibt dann noch 6 - 12 Monate in der Flasche, bevor der Wein an den Kunden verkauft wird. Beim Käufer kann der Wein dann noch 4 - 8 Jahre gelagert werden. Der Preis beträgt ca. 20-23 Euro je Flasche.

  • Farbe: granatrot mit ziegelroten Reflexen
  • Duft: intensiver Duft nach Elementen wie Harz, Veilchen, Rose, Himbeere
  • Alkoholgehalt: 12 - 13,5 Promille
  • Säuregehalt: 6 - 7
  • Trinktemperatur : 18°C

Bedeutende Winzer: Antichi Vigneti di Cantalupo, Rovellotti.

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Roero


Roero ist ein italienischer Rotwein aus verschiedenen Gemeinden nordwestlich von Alba, Provinz Cuneo, Piemont. Der Rotwein hat seit 1985 den Status einer DOC. 195 Winzer produzieren auf 154 ha Rebfläche im Mittel 5672 hl Wein. Der rote Roero besteht fast ausschließlich aus Nebbiolo mit geringen Zusätzen der Rebsorte Arneis (max. 5%). Der Wein reift beim Hersteller 8 - 12 Monate vor der Vermarktung und kann 2 - 4 Jahre beim Käufer lagern. Der Sandboden verleiht dem Wein einen leichteren Charakter als den anderen Nebbioloweinen in der Langhe wie z.B. Barolo. Roero und Langhe sind durch den Fluss Tanaro voneinander getrennt.

  • Farbe: leichtes rubinrot
  • Duft: weinig, blumig, eindeutig nach Nebbiolo
  • Alkoholgehalt: 11,5 13 °
  • Gesamtsäure: 5 - 6 Promille
  • Trinktemperatur: 17 - 18°C

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07.2 DOC Weine im Piemont


Albugnano, Alta Langa, Barbera d’Alba, Barbera d’Asti, Barbera del Monferrato, Boca, Bramaterra, Caluso Passito, Canavese, Carema, Cisterna d'Asti, Colli Tortonesi, Collina Torinese, Colline Novaresi, Colline Saluzzesi, Cortese dell’Alto Monferrato, Coste della Sesia, Dolcetto d'Acqui, Dolcetto d'Alba, Dolcetto d'Asti, Dolcetto di Diano d'Alba, Dolcetto di Dogliani, Dolcetto d'Ovada, Erbaluce di Caluso, Fara, Freisa d’Asti, Freisa di Chieri, Gabiano, Grignolino del Monferrato Casalese, Grignolino d'Asti, Langhe, Lessona, Loazzolo, Malvasia di Casorzo d'Asti, Malvasia di Castelnuovo Don Bosco, Monferrato, Moscato d'Asti, Nebbiolo d’Alba, Piemonte, Pinerolese, Rubino di Cantavenna, Ruchè di Castagnole Monferrato, Sizzano, Verduno.

Albugnano


Albugnano ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Asti, Piemont. Auf einer Fläche von 9 km² leben 486 Einwohner. Die Gemeinde liegt ca. 35 km nördlich von Asti und 20 km östlich von Turin auf einer Höhe von 549 m ü. NN und wird auch oft als der Balkon des Monferrato bezeichnet. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt die Abbazia di Vezzolano, eine der schönsten Klosterkirchen des Piemont aus dem 13. Jahrhundert. Die Gemeinde ist die Heimat des Weins gleichen Namens.

Weinbau in Albugnano:

Der Wein aus Albugnano hat seit dem 6. Mai 1997 den Status einer Denominazione di origine controllata (DOC). Das Anbaugebiet umfasst die Gemeinden Albugnano, Pino d'Asti, Castelnuovo Don Bosco und Passerano Marmorito . Im Jahr 2000 wurden auf 7 Hektar Rebfläche 240 hl Wein erzeugt. Der Wein gehört somit zu den Raritäten im italienischen Weinbau.

Es werden Rotweine und Roséweine aus den Rebsorten Nebbiolo (mindestens 85%) sowie Freisa und/oder Barbera sowie Bonarda (insgesamt max. 15%) hergestellt. Bei einer Fassreifung von mindestens 14 Monaten darf der Rotwein die Qualitätsbezeichnung superiore tragen. Der Alkoholgehalt beträgt mindestens 11,5%.

Der Roséwein (rosato) hat einen Mindestalkoholgehalt von 11° und wird in den Geschmacksrichtungen secco (trocken) und abboccato (halbtrocken) angebaut.

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Alta Langa


Alta Langa ist die Bezeichnung für einen italienischen Schaumwein mit dem Status einer Denominazione di origine controllata (kurz DOC) aus 142 Gemeinden der Provinzen Cuneo, Asti und Alessandria, Piemont. Das Gebiet liegt am rechten Ufer des Flusses Tanaro im Gebiet der Langhe.

Der Schaumwein wird nach der klassischen Methode (ital. metodo classico) der Flaschengärung hergestellt und gehört somit zur Familie der Spumante. Nach den Weinen Franciacorta und Trento ist die Alta Langa seit dem 31. Oktober 2002 erst das dritte Herkunftsgebiet mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung für Spumante in Italien.

Der Schaumwein besteht zu 90 - 100% aus den Rebsorten Pinot nero und/oder Chardonnay. Maximal 10% dürfen noch lokale Rebsorten eingesetzt werden. Den Schaumwein gibt es in den Farben Alta Langa Spumante bianco (weiß), Alta Langa Spumante rosato (Roséschaumwein) und Alta Langa Spumante rosso (roter Schaumwein). Der Wein muss mindestens 9 Monate, besser aber noch 18 Monate auf der Flasche reifen.

Schaumweine mit Jahrgangsangaben, der sogenannte Millesimato, verbleibt mindestens 24 - 30 Monate auf der Hefe, bevor er vermarktet werden darf.

Der erste Jahrgang Metodo Classico – Alta Langa war der 1998er, die Gesamtproduktion lag bei knapp 400.000 Flaschen.

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Barbera d’Alba


Barbera d'Alba ist ein italienischer Rotwein aus der Hügellandschaft rund um Alba, Provinz Cuneo, Piemont, der zu 100 % aus der Rebsorte Barbera besteht. 3774 Winzer erzeugen auf insgesamt 2523 ha ein Menge von 44.060 hl Rotwein mit dem Status einer DOC. Beim Winzer reift der Wein erst 1 bis 2 Jahre im Eichenfass und dann noch ca. 1 Jahr auf der Flasche. Nach dem Kauf kann der Wein mindestens 4 bis 6 Jahre gelagert werden. Während der Reife (5 bis 6 Jahre) nähert sich der Wein einem guten Barolo an; manche Weinkenner bevorzugen den Barbera. Nach einigen qualitativen Schwierigkeiten sind die Weine seit den 1980er Jahren wieder verlässlich gut. Gute Qualitäten kosten je Flasche ca. 12 Euro, Spitzenqualitäten kosten mehr als 20 Euro.

  • Farbe: intensives rubinrot
  • Duft: weinig, Intensiv, im Alter ähnelt er dem Barolo
  • Alkoholgehalt: 12–13,5 °
  • Gesamtsäure: 6–8 Promille
  • Trinktemperatur: 17–18 °C

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Barbera d’Asti


Barbera d'Asti ist ein italienischer Rotwein aus 168 Gemeinden der Provinzen Alessandria (dort 50 Gemeinden) und Asti (118 Gemeinden), Piemont. Der Wein mit dem DOC Status wird zu 100% aus der Rebsorte Barbera gekeltert. 6813 Winzer teilen sich die 9150 ha zugelassenen Landes und erzeugen im Mittel 178,800 hl Barbera d'Asti. Der Wein reift mindestens 1 Jahr in Eiche - oder Kastanienholzfässern und nochmals 1 Jahr auf der Flasche, bevor er vermarktet wird. Der Käufer kann den Wein noch mindestens 4 - 7 Jahre lagern. Ein gute Flasche kostet ca. 15 Euro, Spitzenqualitäten über 23 Euro.

  • Farbe: intensives rubinrot
  • Duft: weinig, intensiv, ähnelt im Alter einem Barolo
  • Alkohohlgehalt: 12- 13,5 °
  • Gesamtsäure: 6 - 8 Promille
  • Trinktemperatur: 18 °C, der Wein sollte mindestens 1 Stunde vor dem Genuss entkorkt werden.

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Barbera del Monferrato


Barbera del Monferrato ist ein italienischer Rotwein aus 215 Gemeinden der Provinzen Alessandria und Asti, Piemont. Der Wein mit dem DOC Status wird zu mindestens 85% aus der Rebsorte Barbera gekeltert. Die Rebsorten Freisa, Grignolino oder Dolcetto dürfen allein oder zusammen zu max. 15% beigemischt werden. 2691 Winzer teilen sich die 3887 ha zugelassenen Landes und erzeugen im Mittel 102600 hl Barbera del Monferrato. Der Wein reift kurz in Eiche - oder Kastanienholzfässern und nochmals 6 Monate auf der Flasche, bevor er vermarktet wird. Der Käufer kann den Wein noch mindestens 2 - 5 Jahre lagern. Ein gute Flasche kostet ca. 15 Euro, Spitzenqualitäten über 23 Euro.

  • Farbe: deutlichesrubinrot
  • Duft: weinig, intensiv
  • Alkohohlgehalt: 12- 13,5 °
  • Gesamtsäure: 6 - 8 Promille
  • Trinktemperatur: 16 -17 °C, die Flasche sollte einige Minuten vor dem Genuss entkorkt werden.

Mit einem Alkoholgehalt von mindestens 12,5 ° und einer Mindestlagerung von 2 Jahren beim Winzer darf der Wein das Prädikat Superiore tragen.

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Boca


Boca ist ein italienischer Rotwein aus den Gemeinden Boca, Maggiora, Cavallirio, Sesia und Grignasco der Provinz Novara , Piemont. Der Wein mit dem DOC Status wird zu 45 - 70% aus der Rebsorte Nebbiolo gekeltert. Beigemischt werden dürfen die Rebsorten Vespolina (20 - 40%) und Bonarda (max. 20%). 18 Winzer teilen sich die 14 ha zugelassenen Landes und erzeugen im Mittel 933 hl Boca. Der Wein reift mindestens 2 Jahre in Eiche - oder Kastanienholzfässern und nochmals 1 Jahr auf der Flasche, bevor er vermarktet wird. Der Käufer kann den Wein noch mindestens 4 - 6 Jahre lagern.

  • Farbe: rubinrot
  • Duft: weinig, Nuancen von Veilchen
  • Alkohohlgehalt: 12- 13 °
  • Gesamtsäure: 6 - 8 Promille
  • Trinktemperatur: 17 °C, der Wein sollte mindestens 1 Stunde vor dem Genuss entkorkt werden.

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Bramaterra


Bramaterra ist ein italienischer Rotwein mit DOC Status (seit dem 9. April 1979). Die Rebflächen liegen auf dem Bramaterra, einem Hügel aus einem Lehm- und Kieselgemisch auf quarzhaltigen Porphyren in den Gemeinden Roasio, Brusnengo, Curino, Sostegno, Lozzolo und Villa del Bosco in den Provinzen Vercelli und Biella, Piemont. Der Wein besteht aus 50 - 70% Nebbiolo, der mit den Rebsorten Croatina (20 - 30%), Bonarda und Vespolina (je 10 - 20%) verschnitten wird. Der Wein reift zwei Jahre im Edelstahltank und im Eichenfass, dann nochmals ein Jahr auf der Flasche, bevor er auf den Markt kommt. Der Wein kann anschließend beim Kunden ca. 8 - 12 Jahre lagern.

  • Farbe: granatrot
  • Duft: Bouquet aus Veilchen, Erdbeere und Rose.
  • Alkoholgehalt: 12 - 13°
  • Gesamtsäure: 5,5 - 7,5 Promille
  • Trinktemperatur: 17 - 18°C

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Caluso Passito


Caluso Passito ist ein italienischer Dessertwein aus der Gegend von Ivrea, Piemont. Passito ist ein Begriff für einen Wein aus rosinierten Trauben (siehe auch Strohwein). Beim Caluso Passito besteht das Traubenmaterial zu 100% aus der Rebsorte Erbaluce. Die getrockneten Trauben werden zu Wein verarbeitet und ca. 5 - 6 Jahre im Fass ausgebaut. Ein Mischen verschiedener Jahrgänge ist erlaubt. Der Wein kann beim Käufer mindestens 10 - 20 Jahre lagern. Eine Flasche dieses ausgesprochen seltenen Weines kostet ca. 18 Euro (Stand 2004).

  • Farbe: bernsteinfarben
  • Duft: likörartig mit Nuancen von Kastanie
  • Alkohohlgehalt : 13 - 15° im Wein (das Traubenmaterial verfügt über genug Zucker um Gehalte von 17 - 18° zu erreichen. Der nicht vergorene Restzucker verleiht dem Wein die Süße.
  • Gesamtsäure: 6,5 - 9,5 Promille
  • Trinktemperatur : 6 - 8°C

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Canavese


Die italienische Region Canavese liegt südlich der Stadt Ivrea, nahe des Eingangs vom Piemont ins Aostatal. Die Region umfasst die Moränenhügel rund um den Lago Viverone. Bei den Moränenhügel handelt es sich um Zeugnisse der letzten Eiszeit, in der riesige Gletscher viel Abriebmaterial aus den Alpen in die umgebenden Tallagen transportierten. Sie sind sehr fruchtbar und seit jeher besiedelt.

Weiter östlich geht das Canavese in das Biellese rund um Biella über.

Weinbau im Canavese:

Nachdem im Jahr 1967 der Erbaluce di Caluso den Status einer Denominazione di origine controllata (kurz DOC) erhielt, konnte sich am 12. September 1996 die ganze Region Canavese über dies Auszeichnung freuen. Die Strada del Vino del Canavese (die Weinstraße des Canavese) führt über die Gemeinden Chivasso, Agliè, Lanzo, Torre Canavese und San Giorgio Canavese. Bislang sind 45 ha Rebland zugelassen, die sich auf 99 Gemeinden in der Provinz Turin, sieben Gemeinden in der Provinz Biella und eine Gemeinde in der Provinz Vercelli verteilen.

Die Weißweine der Region werden zu 100% aus der Rebsorte Erbaluce gekeltert. Die optimale Trinktemperatur liegt bei 8 bis 10°C.

Bei den Rotweinen ist die Auswahl bedeutend größer. Neben den sortenreinen Rotweinen aus Nebbiolo oder Barbera werden Verschnitte aus den Rebsorten Nebbiolo, Barbera, Bonarda, Freisa und / oder Neretto angeboten. Die gleichen Rebsorten sind auch zur Herstellung von Roséwein zugelassen. Während die roten Weine bei einer Trinktemperatur von 13 bis 15°C (die sortenreinen Weine bei 16 bis 18°C) genossen werden sollten, lassen sich die Roséweine am besten bei 10 bis 12°C trinken.

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Carema


Carema ist ein italienischer Rotwein mit DOC Status aus der Gemeinde Carema, Provinz Turin, Piemont. Die Gemeinde hat 719 Einwohner. Der Bereich grenzt an das Aostatal, der Weinbau ist in dieser gebirgigen Gegend auf einer Höhe von 300 - 650 m Höhe möglich, aber schwierig. Die Weinberge wurden in Form von Terrassen an den steilen Hängen angelegt. Der Wein wird bereits im 16. Jahrhundert als einer der besten Weine Piemonts beschrieben. Der Rotwein besteht aus 100% Nebbiolo, ist aber leichter und verfügt über mehr Säure als ein Barolo oder Barbaresco. Beim Winzer muss der Wein 4 Jahre reifen bevor er in den Verkauf gelangt. Beim Käufer kann der Wein noch 8 - 12 Jahre gelagert werden. Von max. 120 ha Rebfläche werden momentan ca. 39 ha für den Weinbau genutzt. Größter Anbieter ist die Kooperative Cantina dei Produttori Nebbiolo di Carema, unter der sich 60 Winzer vereint haben. Daneben gibt es noch ca. 62 nicht organisierte Winzer, darunter das Haus Ferrando.

  • Farbe: rubinrot bis granatrot
  • Duft: Bouquet mit Elementen von Teer, Rose und Himbeere
  • Alkoholgehalt: 12 - 13°
  • Gesamtsäure: 6 - 7 Promille
  • Trinktemperatur: 17 - 18°C

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Colli Tortonesi


Das italienische Weinbaugebiet der Colli Tortonesi umfasst ca. 30 Gemeinden zwischen dem Monferrato und dem Oltrepò Pavese in der Provinz Alessandria, Piemont. Die Weinberge liegen auf den Hügeln westlich des Flusses Scrivia; die Stadt Tortona gibt dem Gebiet seinen Namen. 596 Winzer bearbeiten di 1035 ha zugelassenen Reblands, das den Status einer DOC hat. Im Mittel werden 18,381 Hektoliter Wein pro Jahr erzeugt (Barbera 13.928 hl, Cortese 4,453 hl).

Colli Tortonesi Barbera:

Trockener Rotwein, der aus den Rebsorten Barbera (mindestens 85 Prozent), Freisa, Bonarda piemontese und Dolcetto (zusammen oder allein maximal 15 Prozent) hergestellt wird.

  • Farbe: dunkles rubinrot, im Alter granatrote Reflexe
  • Duft: angenehm und weinig
  • Alkoholgehalt: 11,5 - 13° (bei einem Alkoholgehalt von mindestens 12,5° sowie einer Reifung von zwei Jahren (davon mindestens ein Jahr im Eichen- oder Kastanienholzfass) darf der Wein die Qualitätsbezeichnung Superiore tragen).
  • Gesamtsäure: 6 - 7 Promille
  • Trinktemperatur: 16 - 18 °C

Colli Tortonesi Cortese:

Trockener Weißwein, der zu 100 Prozent aus der Rebsorte Cortese hergestellt wird.

  • Farbe: helles strohgelb mit grünlichen Reflexen
  • Duft: delikat und anhaltend
  • Alkoholgehalt: 10,5
  • Gesamtsäure: 5,5 - 7 Promille
  • Trinktemperatur: ca. 10 °C

Der Wein wird auch in den Schaumweinvarianten Frizzante und Spumante angeboten.

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Collina Torinese


Collina Torinese ist ein italienisches Weinbaugebiet in der Provinz Turin, Piemont. Die Gemeinden Chieri , Casalborgone, Castagneto Po, Gassino Torinese und Moncalieri sind Teil des Gebiets, das seit dem 14. Oktober 1999 den Status einer Denominazione di origine controllata (kurz DOC) hat. In diesem Gebiet wird die seltene Rebsorte Pelaverga angebaut. Die Winzer dieses Gebiets sehen sich als Nischenanbieter lokaler Spezialitäten.

Inhaltsverzeichnis:

1. Collina Torinese Rosso
2. Collina Torinese Barbera
3. Collina Torinese Bonarda
4. Collina Torinese Malvasia
5. Collina Torinese Pelaverga

1. Collina Torinese Rosso

  • Rotwein aus den Rebsorten Barbera (min. 60%) und Freisa (min 25%)
  • Der rubinrote Wein muss über einen Mindestalkoholgehalt von 10,5° verfügen
  • Rebfläche 1,56 ha


2. Collina Torinese Barbera

  • Fast sortenreiner Rotwein aus der Rebsorte Barbera (min 85%)
  • Mindestalkoholgehalt 10,5 °
  • Rebfläche 4,95 ha.

3. Collina Torinese Bonarda

  • Fast sortenreiner Rotwein aus der Rebsorte Bonarda (min 85%)
  • Mindestalkoholgehalt 10,5 °
  • Rebfläche 0,30 ha

4. Collina Torinese Malvasia

  • Fast sortenreiner Wein aus der Rebsorte Malvasia (min 85%)
  • Mindestalkoholgehalt 10,5 °
  • Rebfläche 0,27 ha

5. Collina Torinese Pelaverga

  • Fast sortenreiner Rotwein aus der Rebsorte Pelaverga (min 85%)
  • Mindestalkoholgehalt 10,5 °
  • Rebfläche 0,86 ha

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Colline Novaresi


Colline Novaresi ist ein italienisches Weinbaugebiet in der Provinz Novara, Piemont. Bis zum Jahr 1994 gab es benachteiligte Winzer, die in der Nachbarschaft der bekannten Rotweinregionen Ghemme, Sizzano, Boca und Fara guten Wein produzierten, aber keine Vermarktungsplattform für ihre Produkte hatten. Am 5. November 1994 wurde daher die Denominazione di origine controllata (kurz DOC) Colline Novaresi benannt. In dieser Region werden sortenreine sowie verschnittene Rotweine sowie sortenreine Weißweine hergestellt.

Inhaltsverzeichnis

1. Colline Novaresi Barbera
2. Colline Novaresi Bianco
3. Colline Novaresi Croatina
4. Colline Novaresi Nebbiolo
5. Colline Novaresi Rosso
6. Colline Novaresi Bonarda
7. Colline Novaresi Vespolina
8. Produktion

1. Colline Novaresi Barbera

Der Rotwein wird zu mindest 85% aus der Rebsorte Barbera ausgebaut. Es wird auch ein Jungwein unter der Bezeichnung Novello angeboten.

2. Colline Novaresi Bianco

Der Weißwein wird zu 100% aus der Rebsorte Erbaluce ausgebaut.

3. Colline Novaresi Croatina

Der Rotwein wird zu mindest 85% aus der Rebsorte Croatina ausgebaut. Es wird auch ein Jungwein unter der Bezeichnung Novello angeboten.

4. Colline Novaresi Nebbiolo

Der Rotwein wird zu mindest 85% aus der Rebsorte Nebbiolo (hier auch Spanna genannt) ausgebaut. Es wird auch ein Jungwein unter der Bezeichnung Novello angeboten.

5. Colline Novaresi Rosso

Der Rotwein wird zu mindest 30% aus der Rebsorte Nebbiolo, zu max. 40% Bonarda, sowie Vespolina und/oder Croatina ausgebaut. Es wird auch ein Jungwein unter der Bezeichnung Novello angeboten.

6. Colline Novaresi Bonarda

Der Rotwein wird zu mindest 85% aus der Rebsorte Bonarda (hier auch Uva rara genannt) ausgebaut. Es wird auch ein Jungwein unter der Bezeichnung Novello angeboten.

7. Colline Novaresi Vespolina

Der Rotwein wird zu mindest 85% aus der Rebsorte Vespolina ausgebaut. Es wird auch ein Jungwein unter der Bezeichnung Novello angeboten.

8. Produktion

  • 1995/1996: 490 Hektoliter.
  • 1996/1997: 1.204 hl.

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Colline Saluzzesi


Colline Saluzzesi ist ein italienisches Weinbaugebiet in der Provinz Cuneo, Piemont. Die Gemeinden Pagno und Piasco sowie Teilbereiche der Gemeinden Costigliole Saluzzo, Manta, Verzuolo, Busca, Brondello, Castellar und Saluzzo sind Teil des Gebiets, das seit dem 14. September 1996 den Status einer Denominazione di origine controllata (kurz DOC) hat. In diesem Gebiet werden 2 seltene Rebsorten, Pelaverga und Quagliano angebaut.

Inhaltsverzeichnis

1. Colline Saluzzesi Rosso
2. Colline Saluzzesi Pelaverga
3. Colline Saluzzesi Quagliano
4. Colline Saluzzesi Quagliano Spumante

1. Colline Saluzzesi Rosso

Rotwein aus den Rebsorten Pelaverga, Nebbiolo und/oder Barbera (einzeln oder gemeinsam 60 - 100%). Der rubinrote Wein muss über einen Mindestalkoholgehalt von 10° verfügen.

2. Colline Saluzzesi Pelaverga

Sortenreiner Rotwein aus der Rebsorte Pelaverga, der in den Geschmacksrichtungen trocken und halbtrocken ausgebaut wird.

3. Colline Saluzzesi Quagliano

Sortenreiner Rotwein aus der Rebsorte Quagliano, der in den Geschmacksrichtungen halbtrocken und lieblich ausgebaut wird.

4. Colline Saluzzesi Quagliano Spumante

Schaumwein in klassischer Flaschengärung (Spumante) aus der Rebsorte Quagliano.

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Cortese dell’Alto Monferrato


Cortese dell'Alto Monferrato ist ein italienisches Weinbaugebiet in der Provinz Alessandria, Piemont. Seit 1979 hat die Region den Status einer DOC. Die Gemeinden Acqui, Ovada und Novi Liguri sind die Hauptanbauorte; das Gebiet Alto Monferrato liegt in der Nähe der ligurischen Apenninen. Die insgesamt 389 ha Rebfläche teilen sich 604 Winzer, die im Mittel 14.400 hl Wein produzieren. In der Hauptsache wird ein Weißwein aus der Rebsorte Cortese gekeltert. Nur für diesen Weißwein gilt die Anerkennung als DOC; er ist dem bekannten Gavi sehr ähnlich. Die Rebsorte Cortese muss zu mindestens 85% im Wein enthalten sein. Der Alkoholgehalt beträgt mindestens 10° bei einem Säuregehalt von ca. 6 Promille. Der Wein sollte jung getrunken werden. Die Trinktemperatur sollte bei 10°C liegen. Neben dem Weißwein wird in geringerem Maße Rotwein (ca. 30% der Gesamtmenge) sowie ein wenig Schaumwein angebaut.

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Coste della Sesia


Coste della Sesia ist ein italienisches Weinbaugebiet in der Provinz Vercelli, Piemont. Am 14. September 1996 erhielt die Region den Status einer Denominazione di origine controllata (kurz DOC) . In dieser Region, die auf der orographisch rechten Seite des Flusses Sesia liegt und die Gemeinden Lessona, Masserano, Brusnengo, Curino, Villa del Bosco, Sostegno, Cossato, Mottalciata, Candelo, Quaregna, Cerreto Castello, Valdengo und Vigliano Biellese einschließt, werden sortenreine sowie verschnittene Rotweine hergestellt.

Inhaltsverzeichnis

1. Coste della Sesia Croatina
2. Coste della Sesia Nebbiolo
3. Coste della Sesia Rosso
4. Coste della Sesia Bonarda
5. Coste della Sesia Vespolina
6. Coste della Sesia Bianco

1. Coste della Sesia Croatina

Der Rotwein wird zu mindestens 85% aus der Rebsorte Croatina ausgebaut. Der Mindestalkoholgehalt beträgt 11°.

2. Coste della Sesia Nebbiolo

Der Rotwein wird zu mindestens 85% aus der Rebsorte Nebbiolo (hier auch Spanna genannt) ausgebaut. Der Mindestalkoholgehalt beträgt 11°.

3. Coste della Sesia Rosso

Der Rotwein wird zu mindestens 50% aus den Rebsorten Nebbiolo, Bonarda, Vespolina, Barbera und/oder Croatina ausgebaut. Es wird auch eine Roséwein sowie ein Jungwein unter der Bezeichnung Novello angeboten. Der Mindestalkoholgehalt beträgt 11° (10,5° für den Rosé).

4. Coste della Sesia Bonarda

Der Rotwein wird zu mindest 85% aus der Rebsorte Bonarda (hier auch Uva rara genannt) ausgebaut. Der Mindestalkoholgehalt beträgt 11°.

5. Coste della Sesia Vespolina

Der Rotwein wird zu mindest 85% aus der Rebsorte Vespolina ausgebaut. Der Mindestalkoholgehalt beträgt 11°.

6. Coste della Sesia Bianco

Der Weißwein wird zu 100% aus der Rebsorte Erbaluce gekeltert. Der Mindestalkoholgehalt beträgt 10,5°.

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Dolcetto d'Acqui


Dolcetto d'Acqui ist ein italienischer Rotwein aus der Provinz Alessandria, Piemont. Das Gebiet um die Gemeinde Acqui erhielt am 1. September 1972 den Status einer Denominazione di origine controllata (kurz DOC). Insgesamt gehören 23 Gemeinden zum zugelassenen Gebiet.

Insgesamt 630 Winzer bearbeiten die 417 Hektar zugelassenen Reblandes. Im Jahresmittel werden 9896 hl Wein erzeigt. Der Dolcetto d'Acqui wird zu 100% aus der Rebsorte Dolcetto hergestellt. Vor dem Verkauf muss der Wein mindestens 6 Monate beim Winzer reifen. Deim Käufer kann der Wein mindestens 2 - 4 Jahre gelagert werden.

  • Farbe: leuchtendes rubinrot bis granatrot
  • Duft: weinig
  • Alkoholgehalt: 11,5 - 13,5° (ab einem Alkoholgehalt von 12,5 ° darf der Wein die Qualitätsbezeichnung Superiore tragen)
  • Gesamtsäure: 5 - 7,5 Promille
  • Trinktemperatur: 16 - 17°C

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Dolcetto d'Alba


Dolcetto d'Alba ist ein italienischer Rotwein aus der Provinz Cuneo, Piemont. Das Gebiet um die Gemeinde Alba erhielt am 16. Juli 1974 den Status einer Denominazione di origine controllata (kurz DOC).

Insgesamt 2598 Winzer bearbeiten die 1906 Hektar zugelassenen Reblandes. Der Dolcetto d'Alba wird zu 100% aus der Rebsorte Dolcetto hergestellt. Vor dem Verkauf muss der Wein mindestens 6 Monate beim Winzer reifen. Deim Käufer kann der Wein mindestens 2 - 5 Jahre gelagert werden.

  • Farbe: leuchtendes rubinrot mit violetten Reflexen
  • Duft: intensiv und weinig, sehr fein
  • Alkoholgehalt: 11,5 - 13,5° (ab einem Alkoholgehalt von 12,5 ° darf der Wein die Qualitätsbezeichnung Superiore tragen)
  • Gesamtsäure: 5 - 7 Promille
  • Trinktemperatur: 16 - 18°C

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Dolcetto d'Asti


Dolcetto d'Asti ist ein italienischer Rotwein aus der Provinz Asti, Piemont. Das Gebiet um die Gemeinde Asti erhielt am 10. Juni 1974 den Status einer Denominazione di origine controllata (kurz DOC).

Insgesamt 349 Winzer bearbeiten die 163 Hektar zugelassenen Reblandes. Der Dolcetto d'Asti wird zu 100% aus der Rebsorte Dolcetto hergestellt. Vor dem Verkauf muss der Wein mindestens 6 Monate beim Winzer reifen. Deim Käufer kann der Wein mindestens 2 - 5 Jahre gelagert werden.

  • Farbe: leuchtendes rubinrot mit violetten Reflexen
  • Duft: intensiv und weinig, fein
  • Alkoholgehalt: 11,5 - 13,5° (ab einem Alkoholgehalt von 12,5 ° darf der Wein die Qualitätsbezeichnung Superiore tragen)
  • Gesamtsäure: 5 - 7 Promille
  • Trinktemperatur: 16 - 18°C

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Dolcetto di Diano d'Alba


Dolcetto di Diano d'Alba ist ein italienischer Rotwein aus der Provinz Cuneo, Piemont. Das Gebiet um die Gemeinde Diano d'Alba erhielt am 3. Mai 1974 den Status einer Denominazione di origine controllata (kurz DOC).

Insgesamt 238 Winzer bearbeiten die 277 Hektar zugelassenen Reblandes. Der Dolcetto di Diano d'Alba wird zu 100% aus der Rebsorte Dolcetto hergestellt. Vor dem Verkauf muss der Wein mindestens 6 Monate beim Winzer reifen. Beim Käufer kann der Wein mindestens 2 - 5 Jahre gelagert werden.

  • Farbe: leuchtendes rubinrot mit violetten Reflexen
  • Duft: intensiv und weinig, sehr fein
  • Alkoholgehalt: 11 - 13,5° (ab einem Alkoholgehalt von 12,5 ° darf der Wein die Qualitätsbezeichnung Superiore tragen)
  • Gesamtsäure: 5 - 7,5 Promille
  • Trinktemperatur: 16 - 18°C

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Dolcetto di Dogliani


Dolcetto di Dogliani ist ein italienischer Rotwein aus der Provinz Cuneo, Piemont. Nachdem das Gebiet um die Gemeinden Dogliani, Bastia, Belvedere Langhe, Clavesana, Cigliè, Farigliano, Monchiero, Rocca Cigliè sowie Teilgebiet der Gemeinden Roddino und Somano am 21. Juni 1974 den Status einer Denominazione di origine controllata (kurz DOC) erhielt, wurden die langjährigen Qualitätsbemühungen am 29. April 2005 mit dem Erhalt des DOCG Status für die Qualitätsstufe Superiore gekrönt.

Insgesamt 386 Winzer bearbeiten die 646 Hektar zugelassenen Reblandes. Der Dolcetto di Dogliani wird zu 100% aus der Rebsorte Dolcetto hergestellt. Vor dem Verkauf muss der Wein mindestens 1 Jahr beim Winzer reifen; davon mindestens 6 Monate im Eichenfass. Deim Käufer kann der Wein mindestens 3 - 6 Jahre gelagert werden.

  • Farbe: leuchtendes rubinrot
  • Duft: intensiv und weinig
  • Alkoholgehalt: 11,5 - 14° (ab 13° darf der Wein die Qualitätsstufe Superiore tragen und gehört dann zu den Weinen mit DOCG Status)
  • Gesamtsäure: 5,5 7,5 Promille
  • Trinktemperatur: 16 - 18°C

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Dolcetto d'Ovada


Der Dolcetto d'Ovada (auch Dolcetto di Ovada genannt) ist einer der sieben italienischen Rotweine aus der Dolcettotraube, aus der Provinz Alessandria, Piemont. Das Gebiet Ovadese um die Gemeinden Ovada, Belforte Monferrato, Bosio, Capriata d'Orba, Carpeneto, Casaleggio Boiro, Cassinelle, Castelletto d'Orba, Cremolino, Lerma, Molare, Montaldeo, Montaldo Bormida, Mornese, Morsasco, Parodi Ligure, Prasco, Rocca Grimalda, San Cristoforo, Silvano d'Orba, Tagliolo Monferrato und Trisobbio erhielt am 1. September 1972 den Status einer Denominazione di origine controllata (kurz DOC).

Insgesamt 555 Winzer bearbeiten die 1152 Hektar zugelassenen Reblandes. Der Dolcetto d'Ovada wird zu 100% aus der Rebsorte Dolcetto hergestellt; im Mittel werden jährlich ca 64.500 hl Rotwein erzeugt. Vor dem Verkauf muss der Wein mindestens 6 Monate beim Winzer reifen. Alle Dolcettoweine dürfen den Zusatz Superiore tragen, wenn sie einen Mindestalkoholgehalt von 12,5 ° und eine Fasslagerung von mindest einem Jahr aufweisen können. Beim Käufer kann der Wein mindestens 2 - 5 Jahre gelagert werden.

  • Farbe: leuchtendes rubinrot mit violetten Reflexen
  • Duft: intensiv und weinig, sehr fein
  • Alkoholgehalt: 11,5 - 13,5°
  • Gesamtsäure: 5 - 7 Promille
  • Trinktemperatur: 16 - 18°C

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Erbaluce di Caluso


Erbaluce di Caluso ist ein italienischer trockener Weißwein aus der Gegend der Moränenhügel des Canavese bei Ivrea, Piemont. Das Gebiet , dass sich auf die Gemeinden Caluso, Agliè, Azzeglio, Bairo, Barone, Bollengo, Borgomasino, Burolo, Candia, Canavese, Caravino, Cossano Canavese, Cuceglio, Ivrea, Maglione, Mazzè, Mercenasco, Montalengo, Orio Canavese, Romano Canavese, Palazzo Canavese, Parella, Perosa, Piverone, Scarmagnano, Settimo Rottaro, San Giorgio Canavese, San Martino Canavese, Strambino, Vestignè, Vialfrè, Villareggia, Vische (alle Provinz Turin), Moncrivello (Provinz Vercelli), Roppolo, Viverone und Zimone (Provinz Biella) aufteilt, hat seit dem 9. Juli 1967 den Status einer Denominazione di origine controllata. 267 Winzer bauen auf 107 ha Rebfläche ca. 2230 hl Wein zu 100% aus der Rebsorte Erbaluce an. Der Wein wird nur kurz in Edelstahltanks ausgebaut und sollte möglichst schnell getrunken werden. Ein Flasche dieses Weines kostet ca. 6 Euro (Stand 2004).

  • Farbe: helles strohgelb
  • Duft: sehr fein , elegant
  • Alkoholgehalt: 11 - 12,5°
  • Gesamtsäure: 7 - 8 Promille
  • Trinktemperatur: 9 - 10°C

Aus dem gleichen Grundwein wird auch ein Schaumwein mit dem Namen Erbaluce di Caluso Spumante hergestellt. Ganz selten zu finden ist der Dessertwein Erbaluce di Caluso Passito, der auf Basis der Trauben der Rebsorte Erbaluce, die auf Strohmatten getrocknet werden, gekeltert wird. Dieser Wein verfügt über einen Alkoholgehalt von mindestens 17°.

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Fara


Fara ist ein trockener italienischer Rotwein aus den Gemeinden Fara Novarese und Briona, Provinz Novara, Piemont. Nur Hügellagen mit südlicher Ausrichtung haben das Statut einer DOC. 35 Winzer teilen sich die 21 ha, die im Durchschnitt 906 hl Wein erbringen. Fara ist ein Mischsatz der Rebsorten Nebbiolo (30 - 70%), Vespolina (10 - 30%) sowie Bonarda (20 - 40%). Der Wein reift beim Winzer ca. 2 - 3 Jahre im Fass (Eiche oder Kastanie) und nochmals 1 Jahr auf der Flasche, bevor der Wein vermarktet wird. Beim Käufer kann den Wein nochmals 6 - 10 Jahre im Keller aufbewahren.

  • Farbe: granatrot.
  • Duft: fein mit Aromen vom Veilchen.
  • Alkohohlgehalt: 12 - 13°
  • Gesamtsäure: 5,5 - 8 Promille
  • Trinktemperatur: 17 - 18°C

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Freisa d’Asti


Freisa d'Asti ist ein italienischer Rotwein mit dem Status einer DOC (seit dem 1. September 1972) aus der Provinz Asti, Piemont. Er wird zu 100% aus der Rebsorte Freisa hergestellt. Die 381 ha Rebfläche in Hügellagen werden durch 371 Winzer bewirtschaftet; es werden durchschnittlich 6393 hl Rotwein hergestellt . Der Wein wird 6 Monate bis zu einem Jahr beim Winzer ausgebaut und kann beim Käufer noch ca. 2 Jahre altern.

  • Farbe: rubinrot
  • Duft: lebhaft und weinig, Anklänge an Rose und Veilchen.
  • Alkohohlgehalt: 11 - 12,5 ° (12,5° für die Qualität Superiore)
  • Gesamtsäure: 6,5 - 8 Promille
  • Trinktemperatur: 16 - 18 °C

Vereinzelt werden Rotweine als Schaumwein in den Richtungen Frizzante oder Spumante ausgebaut, bei denen noch eine leichte Restsüße verbleibt.

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Freisa di Chieri


Freisa di Chieri ist ein italienischer trockener Rotwein aus den Provinzen Asti und Turin, Piemont. 48 Winzer bewirtschaften ca. 59 ha Rebfläche und erzeugen im Mittel 547 hl Freisa di Cieri im Jahr. Die Rebflächen verteilen sich auf 12 Gemeinden um Chieri und Andezeno. Der Wein wird zu 100% aus der Rebsorte Freisa gekeltert. Der Wein reift ca. 6 Monate beim Winzer, bevor er vermarktet wird. Beim Käufer kann der Wein noch 2 Jahre gelagert werden.

  • Farbe: leichtes rubinrot
  • Duft: delikat und fein mit Nuancen vom Veilchen
  • Alkoholgehalt: 11 - 12,5 ° (ab 11,5° wird das Prädikat Superiore vergeben)
  • Gesamtsäure : 5 - 8 Promille
  • Trinktemperatur: 17 - 18°C

Es werden auch Schaumweine der Richtungen Frizzante und Spumante angebaut.

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Gabiano


Gabiano ist ein Ort in der Provinz Alessandria, Piemont. Die 1257 Einwohner leben in der Gemeinde mit 17 km² auf einer Höhe von ca. 300 m ü NN.

Weinbau in Gabiano:

Die Gemeinde gibt dem gleichnamigen Rotwein mit dem Status einer DOC seinen Namen. 3 Winzer bearbeiten die 7,05 ha zugelassenen Landes und erzeugen im Mittel 270 hl Wein aus den Rebsorten Barbera (90 - 95%) sowie Freisa und/oder Grignolino. Der Gabiano reift mindestens 6 Monate im Eichenholzfass und auf der Flasche, bevor er vermarktet wird. Beim Käufer kann der Wein 3 - 4 Jahre gelagert werden.

  • Farbe: rubinrot
  • Duft: weinig und anhaltend
  • Alkoholgehalt: 12 - 13,5 ° (ab 12,5 ° Alkohol und 2 Jahren Reifung im Fass darf der Wein die Qualitätsbezeichnung Riserva tragen.
  • Gesamtsäure: 5 - 7,5 Promille
  • Trinktemperatur: 16 - 18°C

Einige Rebflächen der Gemeinde Gabiano gehören zur DOC Rubino di Cantavenna.

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Grignolino del Monferrato Casalese


Grignolino del Monferrato Casalese ist ein italienischer Rotwein aus der Provinz Alessandria, Piemont. 623 Winzer teilen sich 419 ha und produzieren im Mittel 15240 hl Wein mit dem Status einer DOC aus den Rebsorten Grignolino (90 - 100%) und Freisa (max. 10%). Der Wein reift beim Hersteller 6 Monate - 12 Monate und sollte spätestens 4 Jahre nach der Ernte getrunken werden.

  • Farbe: rubinrot
  • Duft: frisch, sehr fein
  • Alkohohlgehalt: 11 - 12,5 °
  • Gesamtsäure: 5 - 7 Promille
  • Trinktemperatur: 16 °C

Siehe auch den Artikel Grignolino d'Asti.

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Grignolino d'Asti


Grignolino d'Asti ist ein italienischer Rotwein aus der Provin