| Brunello di Montalcino |
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Brunello di Montalcino ist einer der international gesuchtesten Rotweine Italiens. Er wird sortenrein aus einer Spielart der Sangiovese-Traube, die "Sangiovese Grosso" oder Brunello genannt wird, gekeltert. Zusätzlich ist vorgeschrieben, dass er mindestens zwei bis vier Jahre in großen Fässern aus slawonischer Eiche und zwei weitere Jahre in der Flasche gelagert werden muss. Dann entsteht daraus ein voller, körperreicher hocharomatischer Rotwein. Der Klon für die spezielle Unterart der Sangiovese wurde von Ferruccio Biondi-Santi auf seinem Gut "Il Geppo" erstmals isoliert. Danach hatte die Familie Biondi-Santi über Jahre hinweg praktisch ein Monopol auf den Brunello. Die meisten Erzeuger bringen auch den "Rosso di Montalcino" in den Handel, welcher nicht so lange lagern muss. Diese duftige und leichtere Variante ist auch wesentlich billiger, was bei den Normalpreisen für Brunello ein zugkräftiges Argument ist. Einige Winzer, die auf sich halten, bringen in schlechten Jahrgängen überhaupt keinen Brunello di Montalcino auf den Markt, sondern verkaufen die ganze Charge als Rosso di Montalcino. Dieses Deklassieren können sich die Erzeuger jedoch kaum noch erlauben, so dass in den letzten Jahren häufig allenfalls mittelmäßige Jahrgänge abgefüllt wurden. Zur Gründerzeit dieses Weins kamen allerdings nur allerbeste Jahrgänge auf die Flasche. So wurden beispielsweise bis zum 2. Weltkrieg nur die Jahrgänge 1888, 1891, 1925 und 1945 abgefüllt. Im Jahr 1960 betrug die für den Brunello bestockte Fläche lediglich 63 ha und es gab 11 abfüllende Betriebe. Später wurde die Herstellung des Brunello di Montalcino Gemeingut in Montalcino, wodurch es vielen kleinen wie auch großen Betrieben ermöglicht wurde, diese Köstlichkeit zu keltern. Heute sind es mehr als 200 Weingüter, die über 1800 ha eingetragener Weinberge verfügen. Die jährliche Produktion liegt bei 5 Millionen Flaschen. Hinzu kommen 3 Millionen Flaschen Rosso di Montalcino sowie 1 Million Flaschen der neu geschaffenen Kategorie Sant' Antimo. In diese Kategorie fallen Weine mit gebietsfremden Rebsorten und dort soll der Weg für neue, moderne Weine geschaffen werden. Die besten Jahrgänge (fünf Sterne) seit 1945 lauten: 1955, 1961, 1964, 1970, 1975, 1985, 1988, 1990, 1995 und 1997. Seit 1991 wird die Jahrgangsqualität der Weine auf Fliesen - von regionalen Künstlern kreiert - am Rathaus von Montalcino dokumentiert. Der Jahrgang 2004 ist ebenfalls ein sehr guter (fünf Sterne) Jahrgang. Der 2004er Brunello wird jedoch erst 2009 auf den Markt kommen. Bereits im Jahr 2006 ist der "Rosso 2004" erhältlich. Lediglich der "Rosso 2004" der Familie Biondi-Santi wird erst im Jahr 2007 erwartet. 1966 gehörte der Brunello zu den 8 ersten Gebieten, die den Status einer Denominazione di origine controllata erhielten; am 1. Juli 1980 war man das erste Gebiet mit dem Status einer DOCG. Beschreibung:
Gute Produzenten sind: Altesino, Baricci, Biondi-Santi, Caparzo, Castelgiocondo, Ciacci Piccolomini d'Aragona, Costanti, Fuligini, Lisini, Pieve Santa Restituta,Pinino, Poggio Antico, Poggio di Sotto, Salvioni, Vasco Sassetti, Scopetone, Siro Pacenti, Talenti, Vitanza Valdicava, Pian dell Orino, Val di Suga. Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Brunello di Montalcino aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. Das Bild "Ansicht von Montalcino" basiert auf dem Bild "Montalcino 001" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Den Urheber sehen Sie, wenn Sie auf das Bild klicken. |
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