| Carmignano |
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Die Weinberge liegen auf einer Höhe von 250 - 400 m ü. NN, stoßen im Süden an das Tal des Arno und befinden sich in den Gemeinden Carmignano und Poggio a Caiano auf halbem Weg zwischen Florenz und Pistoia. Das Gebiet erhielt am 9. August 1967 den Status einer DOC und stieg am 20. Oktober 1990 mit dem Erhalt des DOCG - Status in die Oberliga der italienischen Weine auf. Dokumente aus dem Jahr 1369 belegten bereits die überragenden Bedeutung der Rotweine aus Carmignano, die zu jener Zeit 4 mal mehr als andere Weine der Region kosteten. Im Jahr 1716 schützte Großherzog Cosimo III. de Medici 4 Weine der Toskana, in dem er anderen Weinen die Benutzung derer Namen untersagte. Hierbei handelte es sich eindeutig um das erste Weingesetz Italiens. 18 Winzer bearbeiten die 112 ha zugelassenen Reblands. Zugelassene Rebsorten sind Sangiovese, Canaiolo nero, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Trebbiano toscana, Canaiolo bianco und Malvasia del Chianti. Carmignano rosso: Der Rotwein wird aus den Rebsorten Sangiovese (45 - 70%), Canaiolo nero (10 - 20%), Cabernet Franc und/oder Cabernet Sauvignon (6 - 15%) sowie den weißen Sorten Trebbiano toscana, Canaiolo Bianco und Malvasia del Chianti (zusammen oder allein 10 - 20%) gekeltert . Er reift mindestens 2 Jahre beim Winzer, davon mindestens 1 Jahr in Eiche- oder Kastanienholzfässern. Als Riserva muss er mindestens 3 Jahre reifen, davon 2 Jahre in Fässern.
Carmignano rosato: Der Roséwein wird aus den gleichen Rebsorten wie der Rotwein hergestellt. Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Carmignano aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |
